Sonntag, 31. Juli 2011

Resümee der ersten 200km

(Simon)

Jetzt nach über 200 gefahrenen Kilometern ist es mir möglich ein erstes Resümee zu ziehen. Ist es möglich die tägliche Fahrt zur Arbeit (in meinem Fall35 km jeden Tag) mit dem Velomobil zu absolvieren? Meiner Meinung nach ja! Der wichtigste Aspekt für mich ist wohl, dass es wirklich Spaß macht, mit dem VM durch die Lande zu fahren, man ist sehr nah an der Natur, man riecht den Wald und die Felder, gleichzeitig hält man sich fit, ohne sich (dank elektro-Unterstützung) überanstrengen zu müssen, wenn man nicht will. Man muss sich aber auch der negativen Aspekte bewusst sein – es dauert länger, da mehr als 30km/h nicht drin sind, da die Leiba ein langsames Velomobil ist, für die tägliche Fahrt benötige ich für jede Tour ca. 40 min, das sind ca. 15 Minuten länger als die Fahrt mit dem Auto. Das Velomobil sollte, wenn man es abstellt stets gut abgeschlossen sein und man fährt automatisch sehr defensiv und achtet sehr auf den Verkehr. Außerdem zieht man automatisch die neugierigen Blicke der Menschen am Wegesrand und der Kollegen auf sich. Die Autofahrer können solch ein Fahrzeug nur schwer einschätzen, da es so wenige gibt. Ich habe festgestellt, dass es zwei Arten der Autofahrer beim Überholen gibt – die einen die, die zügig einfach dran vorbei fahren und einen riesigen Abstand halten und die anderen die zunächst neugierig hinter fahren um dieses seltsame Gefährt erst mal zu sondieren und dann überholen. Im Stadtverkehr bekommt man auch mal ein negatives Wort um die Ohren gehauen, dies ist jedoch eher die Ausnahme. Es gibt jedoch auch die vielen positiven Aspekte: persönliche Fitness, Umweltfreundlichkeit (da der Akku mit Ökostrom geladen wird), keine Abgase, Spaß, positive Neugier der Mitmenschen. Hier die bisher zurück gelegte Strecke in Zahlen:

Gefahrene km = 231,23 km

Fahrtzeit gesamt = 08:33:16

Durchschnittsgeschwindigkeit (reine Fahrtzeit) = 26,20 km/h

Durchschnittsgeschwindigkeit (auch Standzeiten) = 13,34 km/h

Maximale Geschwindigkeit = 48,14 km /h

Die Strecke die ich fahre, habe ich mir per Routenplanung zunächst auf dem PC zusammengestellt, bin dann mit dem Auto abgefahren, um zu sehen wie der Verkehr ist und wo überall Fahrradwege zur Verfügung stehen und (ganz wichtig bei dem nicht geländegängigen Velomobil) wie der Zustand der Strecke im Allgemeinen ist – beim Velomobil merkt man jede Unebenheit und ist dankbar für eine glatte Fahrbahn.

Mein Fazit ist und bleibt aber, wenn man will, dann kann man – die Möglichkeiten gibt es, es hängt nur von einem selbst ab, ob man auch beständig am Ball bleibt – der Spaß ist die Mühe aber allemal wert!

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