..... der Zuwachs an Geschwindigkeit und auch an Beschleunigungi st toll. schnell mal nach Schaffhausen Eisessen geht nun in der selben Zeit wie mit dem (Parkplatzsuche berücksichtigt).
und selbst die Heimfahrt bergauf ist schleichter ....
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Sonntag, 9. April 2017
Sonntag, 19. März 2017
Frühlingsgefühle oder das Bacchetta Giro hat ein Update: Bacchetta Giro att 700C
Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt das Bacchetta Giro von 26” auf 28” umzubauen um ihm den letzten Schliff Rennrad zu verperpassen. Ob das Vorteile bringen würde vermochte ich nicht zu sagen, zu kontrovers werden Diskussionen zu diesem Thema geführt. Also gibt es nur eine Möglichkeit es herauszufinden, Umbauen.
Und wenn schon Umbau, dann richtig. Also nicht nur die größeren Laufräder, auch der Antriebsstrang wir in Angriff genommen.
Beim Kauf hatte das Rad eine Kurbelgarnitur mit folgenden Kettenblätter: 52-42-30 was wirklich nicht schlecht gewählt ist. Nun wohne ich jedoch hier an der Grenze zur Schweiz in einer Gegend mit vielen Steigungen und wünschte mir so manches Mal doch noch einen Gang runter Schalten zu können. Aus diesem Grund und weil eh Mal die Kassette und die Kette erneuert werden sollten, entschied ich mich für die Erneuerung des ganzen Antriebsstrangs.
Bei den Laufrädern wurden es welche der Marke Mavic mit 17 mm Maulweite. Aufgezogen wurden, nach einigen guten Ratschlägen im Velomobilforum, Continental GP 4 Seasoun in 28 mm. Gut, sind nicht ganz günstig, aber dafür “Handmade in Germany” und hochgelobt in vielen Reifentests.
Und das Ergebnis?
Einfach klasse! Schon bei der ersten Fahrt merkte ich den Unterschied. Mit den leichteren und größeren Laufrädern beschleunigt das Bacchetta um einiges besser. Auch habe ich das Gefühl, die etwas größeren Räder bringen am Berg einen Vorteil. Genau ist das jedoch nicht zu bestimmen da die kleinere Übersetzung ihr Übriges tut. die Wahl 4 Zähne kleiner zu gehen hat sich gelohnt. Nun ist das Bacchetta eine noch bessere “Kletterziege” als zuvor. Kleiner Nachteil der Übersetzung: Bei ca. 75 km/h ist die Grenze des Mittretens erreicht (Trittfrequenz dann ca. 110 - 125).
Optisch sind die Komponenten allemal ein echter Gewinn, aber schaut selber …...
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| Hier mit Aero-Hecktasche von Radical-Design |
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| Ohne Tasche im "naket Look" |
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| na, da ist doch noch Luft, oder? |
Dienstag, 29. März 2016
10T Silicone Biker oder die Suche nach einem perfekten Biker-Zelt
Schon lange Zeit Suche ich nach einem Zelt für Solo-Touren mit dem Rad, in welchem besagtes auch Platz findet. Ab einer bestimmten Preisklasse des Fahrrades macht es einem schon ein ungutes Gefühl sein Rad über Nacht Außen vor dem Zelt zu lassen. Tatsache ist, es gibt nicht nur ehrliche Menschen um uns herum.
Einmann-Zelte benutze ich prinzipiell nicht gerne da sie mir mittlerweile einfach zu eng und klein sind. Oft passt nicht einmal das Gepäck mit ins Zelt. Zwei-Personen-Zelte wiegen meist nicht wirklich mehr, zumindest nicht bedeutend, bieten jedoch für eine Person oft einen angenehmen Komfort. Und solange ein Zelt unter 3500 Gramm bleibt habe ich auf Radtouren mit dem Gewicht auch kein Problem. Aber genau da beginnt nun das Problem. Bei dem Gedanken das Rad irgendwie auch ins Zelt oder eher ins “Vorfeld zu bekommen.
Zelte die ausreichenden Plätze bieten um im Vorfeld ein Fahrrad unter zu bringen sind fast immer 4 - 6 Pers. Zelte in Gewichtsklassen oberhalb 7 Kg. Gut, der ADAC bietet ein sogenanntes “Biker”-Zelt an (siehe Bild unten), aber zum einen dürfte ich die Qualität der ADAC Zelte am eigenem Leib spüren (zum Glück aber nur bei einer Radtour, mehr hat das Zelt auch nicht überlebt. Zum anderen sollte man sich dieses Zelt mal anschauen und sich dann überlegen ob man in diesem Zelt auf einem windigen Campingplatz schlafen möchte. Des Weiteren gibt es noch das Vango Stelvio 200, gedacht für Motorradtouren, welches 6,2 Kg auf die Waage bringt und ein Zelt von VAUDE VAUDE Opera 2P und immer noch 5,5 Kg auf die Waage bringt.
Nach langem Suchen im Fachhandel, im Internet, bei Ebay und Amazon fand ich immer nur ein Zelt im Low Cost Bereich welches scheinbar dem Anspruch genügen trägt, Platz für ein Fahrrad im Vorraum zu bieten bei akzeptablen Gewicht von 3,7 Kg. Gut, mir war bewusst, in dieser Preisklasse darf ich keine zu hohen Ansprüche an das Material stellen, auch sollte man mit einem solchen Zelt nicht unbedingt 18 Wochen durch Schweden ziehen, aber Mal ne 5 Tage Radtour, warum nicht? Schließlich erfüllt es ja meinen Wunsch nach Platz im Zelt für das “gute Stück “.
Das Zelt kam recht schnell und so konnte ich mit dem Test beginnen. Beim Auspacken war ich erst mal überrascht über das, für diese Preisklasse, sehr wenige Zelt Gestänge und die sehr Wernigerode und leichten Heringe. Der Zellstoff ist halt silikonisiert was man in dieser Preisklasse erwartet und die gesamte Verarbeitung ist sehr solide.
Eine Aufbauanleitung fehlt!
Mit einem Stück gesundem Menschenverstand klappt es dann aber trotzdem sehr gut und auch zügig. OK, man kann probieren wie man will, wie auf den Werbefotos schaut es irgendwie nie aus, irgendwie will man noch Mal neu Abspannen, hier und da zupfen usw. Ich hatte immer das Gefühl, das geht noch besser (ging es aber nicht).
Dann der Fahrradtest. Also die riesige Apside fand ich schon toll, doch dann die herbe Enttäuschung, mein Rad passt nicht rein, egal wie. Nun muss ich gestehen, mein Liegerad hat nun Mal kein Standardmaß und wenn ich fair Testen möchte, sollte ich ein ganz normales Fahrrad nehmen. Also vergriff ich mich in unserer Garage am Rad meiner Tochter. Dieses ist nicht besonders groß, aber auch kein “Kinderrad” mehr. Und siehe da, mit Drücken und Quetschen bekommt man es in die Apside. In das Innenzelt gelangt man jedoch jetzt nur noch über den zweiten Eingang auf der gegenüber liegenden Seite.
Leider hatte ich kein Rennrad zur Hand denn ich denke, ein solches würde am ehesten da reinpassen. Fraglich jedoch, wer mit ‘nem Rennrad und ner Menge Gepäck auf Radtour geht.
FAZIT: Die Qualität des 10T Silicone Biker liegt am oberen Level in dieser Preisklasse. Gestänge und Heringe sind wertig. Das Zelt ist ausreichend belüftet, hat zwei Eingänge, jeweils mit verschließbaren Moskitonetz und eine stabile Innenzeltkonstruktion. Zu zweit kann man das Zelt benutzen, wenn man sich gut kennt, man kommt sich halt schon sehr nah, durch den großen “Vorraum”, in den das gesamte Gepäck passt, geht es aber. Man darf es natürlich nicht mit Markenzelten welche das dreifache kosten vergleichen aber in seiner Preisklasse bei dem Platz/Gewicht/Preis Verhältnis ist es sehr gut gelungen.
Als Zelt mit Fahrradgarage ganz klar: Daumen nach unten! Im besten Fall ein Kinderrad oder Rennrad.
Also geht meine Suche weiter in der Hoffnung das einer der renommierten Hersteller den Trend zu immer hochwertigere Rädern erkennt und ein Einsehen hat das solche Räder lieber im als neben dem Zelt ihren Platz finden.
Anbei das Aufbau-Video in „Zeitraffer“.
Das 10T Silicon Bikerzelt und weitere Zelte von 10T gibt es hier, einfach unten auf das Bild klicken
Mittwoch, 6. Januar 2016
Bacchetta Giro 26 ATT Update (4000 KM mit dem Bacchetta)
Es gibt Entscheidungen im Leben welche man bereut und welche die
man genau so wieder treffen würde. Die Entscheidung für den Kauf des Bacchetta
fällt unter die Kategorie der Entscheidungen die man nicht bereut und wieder so
treffen würde. Sicher, es war keine Vernunft´s - Entscheidung das Bacchetta zu
nehmen, es gibt “vernünftigere” oder praktischere Liegeräder, aber das Bacchetta
Giro vereint auf wunderbare Weise die Unvernunft eines “Rasse - Sportlers” mit
den praktischen Eigenschaften eines Alltags-Rades.
Bacchetta fahren ist Emotion, ist Freude und Erlebnis. Es
macht einfach unendlich viel Spass mit dem Giro Unterwegs zu sein. Schnelles
Schalten, enge Kurven und eine wunderbare Beschleunigung. Und wie schon im Test
beschrieben ist die Bergfähigkeit immer wieder eine Freude. Mit keinem anderen
Rad hat mir Berge erklimme je mehr Spass gemacht.
Klar,
es ist nicht auf Gepäck optimiert, wobei es aber mit den genialen
Liegeradtaschen der Fa. Radical Design aus den Niederlande trotzdem sehr gut
geht, merkt man aber dann doch, die “Stick” -Bauweise fordert ihren Tribut. Mit
vollgeladenen Taschen verliert das Bacchetta etwas an Stabilität und das sonst
so souveräne Fahrverhalten leidet etwas. Mit zwei Mal 20 kg in den Seitentaschen
am Sitz und 10 Kg Last in der Heck - Tasche werden Geschwindigkeiten oberhalb
der 60 Km/h schon abenteuerlich. Der Rahmen beginnt dann irgendwann in sich zu
schwingen und man beginnt etwas zu schlingern. Nicht schlimm, wenn man es weiß
und sich drauf einstellt, aber halt nicht optimal. Unbeladen oder mit leichtem
Gepäck bleibt das Giro selbst bei Tal-Fahrten über der 80 Km/h Grenze stabil
und sicher, Kurven werden ohne große Geschwindigkeitsrücknahme gemeistert.
| mit Seitentaschen L und Toptasche Extended 30L |
Das Bacchetta Giro 26 ATT ist ein Gran - Turismo wie man es
sich wünscht. Zwar sportlich genug, wenn auch nicht so wie das Bacchetta Corsa,
aber im Alltag auch “fast” jeder Aufgabe gewachsen. Selbst mit dem “neuen” Bob
Yak konnte das Bacchetta Freundschaft schließen, aber darüber an anderer Stelle mehr.
Licht
und Schatten liegen immer eng beieinander, das ist auch hier nicht anders. Ein
großes Manko aus meiner Sicht sind die, für ein schnelles Rad dieses Kalibers
unterdimensionierten Bremsen. Die Gabel lässt leider nur eine 180 mm Scheibe zu
und das auch gerade auf den Millimeter genau, umso verwunderlicher das man dann
auf eine mechanische BB7 zurückgreift. Bei längeren alpinen Abfahrten mit
leichtem Gepäck kommen die Bremsen sehr schnell an ihre Grenzen. Die fordere
Scheibe hatte bei einer Abfahrt Schaden genommen und es war Glück das nichts
Größeres passiert ist. Daraufhin ließ ich die Bremsanlage umbauen auf eine
hydraulische Shimano XT, 2K Bremsscheiben aus Shimanos XT Serie und am
Hinterrad mit einer größeren Scheibe als im Original. An einem “Aufrecht-Rad”
macht es vielleicht nicht so viel Sinn die hintere Scheibe zu vergrößern, beim
Giro jedoch liegt auch beim Bremsen viel Gewicht auf dem Hinterrad.
Was mich auch zwiespältig macht ist der nach vorne zu
klappende Lenker. Klar, es ist sehr bequem beim Absteigen den Lenker einfach
nach vorn zu klappen, jedoch in kritischen Situationen auf plötzlich extrem
schlechter Straße und dem kurzzeitigen Verlust der Kontrolle trägt der
bewegliche Lenker nicht wirklich zur Entschärfung der Situation bei. Bin mir am
Überlegen den arretierbaren Lenker nachzurüsten.
Optimal
hingegen ist der Sitz. Die Hinterlüftung bei heißen Wetter genial, die dämpfenden
Eigenschaften machen eine Federung wirklich verzichtbar und das zu 100%
schmerzfreie Sitzen (Liegen) macht Freude. Die Kombination von Netzsitz und
Schalensitz ist genial und perfekt. Bleibt zu hoffen das auch andere Hersteller
dieser Idee folgen.
Fazit:
Die Entscheidung für das Bacchetta Giro 26 ATT war zwar nicht
die vernünftigste, aber die für mich beste Entscheidung. Kein anderes Rad zuvor
lockte mich immer wieder zum Fahren. Nach zwei Tagen Abstinenz tauchen schon
Entzugs - Symptome auf. Touren mit dem Rad sind ein Genuss und das
Erfolgserlebnis beim Überholen von um einiges jüngeren Rennradfahrern,
unbezahlbar.
Ich
würde es wieder kaufen! Lobenswert zu erwähnen bleibt noch der gute Kontakt und
der immer perfekte Service meines Fachhändlers Radium in Konstanz, sowie der
nette Kontakt zum General -Importeur für Bacchetta Peter Weiß in Ansbach.
Geplante Umbaumaßnahmen 2016:
Da der Bacchetta Rahmen auch mit 700c Felgen klarkommt, werde
ich als Alternative auf diese 28” umsteigen. Ein wichtiger Grund dafür sind die
Tubeless Reifen aus dem Rennradsport die mir neben höheren Fahrleistungen auch
mehr Sicherheit bieten. Aber da wird noch ein wenig gespart, gibt es ja nicht
im Sonderangebot …….
Links:
Bacchetta Deutschland
Bacchetta Deutschland
| Einfach nur schön das Giro ........ |
Dienstag, 27. Mai 2014
Testfahrt Bacchetta Giro 26 ATT (oder der Ritt auf dem Besen)
Thomas
Letztes Wochenende war es nun so weit, ich konnte zwei Tage lang den zweiten Kandidaten auf meiner „daswürdepassen“ Liste fahren, das Giro 26 ATT von Bacchetta.
Auch dieses Rad wurde mir vom Radium in Konstanz zur Verfügung gestellt, wie vor 14 Tagen das Flux S900. Genau mit diesem sollte ich es nun auch vergleichen da ich mich genau zwischen diesen beiden Rädern entscheiden muss. Vorweg, diese beiden Räder lassen sich nicht vergleichen. Klar, technisch geht das schon, aber es sind zwei sehr unterschiedliche Gefühle beim Fahren der beiden Räder. So sollte man meine Aussagen nicht als Wertung verstehen sondern eher als ein subjektives Empfinden.
Der erste große Unterschied zwischen den beiden Testrädern war der, das Flux bekam ich in „Vollaustattung“, also mit Nabendynamo, Lichtanlage, Seitenständer, Schutzblechen und Gepäckträger zur Verfügung gestellt, das Giro „nackt“. Das machte den Vergleich nicht ganz einfach.
Fühlte man sich auf dem Flux eher wie auf einer Harley, so wird einem beim Bacchetta schon auf den ersten Metern klar, hier ist ein „Grand Turismo“ am Start. Die Sitz- und Lenkerposition ist eindeutig sportlicher. Schon die gut 10 cm mehr an Sitzhöhe lassen sich das Rad ganz anders anfühlen. Einen großen Unterschied machen auch die 26“ Räder. Das Giro beschleunigt ungemein und der Vortrieb wird erst durch die eigene Kraftgrenze gebremst.
Das Handling mit dem verhältnismäßig leichten Rad ist grandios. Das Tragen ist jedoch etwas schwerer als beim Flux, der Euromesh-Sitz lässt sich nicht ganz so schön und fest greifen wie der Sitz am Flux.
Stichwort Euromesh-Sitz. Das Giro ist komplett ungefedert! Nun sollte man meinen, ein ungefedertes Liegerad im Alltag ist nicht das „Pralle“, aber ich war sehr überrascht. Schon bei meiner Probefahrt auf der SPEZI war ich sehr erstaunt. Nach einigen überfahrenen Unebenheiten schaut man verwundert nach ob das Rad nicht doch gefedert ist. Das liegt genau an besagtem Euromesh-Sitz. Ein Zwitter aus Schalen- und Spannsitz. Diese Konstruktion verbindet die Vorteile beider Sitzkonzepte auf wunderbarer Art und Weise. Die Belüftung des Rückens ist um Klassen besser als auf jedem Schalensitz, durch die Bespannung fängt der Sitz starke Stöße sehr gut ab ohne am Berg den bekannten „Schaukelpferd – Effekt“ zu haben und trotzdem baut er schön schmal.
Die großen 26“ Felgen erledigen den Rest der (nicht vorhandenen) Federung. Die Felgen machen eh einiges aus. Schlaglöcher werden souverän überfahren, Bordsteinkannten an Ein- und Ausfahrten schmerzlos erklommen. Selbst mein Test über Feldwege verlief zu meiner eigenen Überraschung sehr gut. Klar, es ist im Komfort kein Vergleich zu einem vollgefederten Flux welches sänftenartig über alles hinweggleitet (außer Bordsteinkannten, da setzen die 24 Zöller einfach Grenzen). Aber man kann gut im Alltag damit leben wenn das bevorzugte Terrain die Strasse oder der gut ausgebaute Radweg ist. Da, wo das ungefederte Tourenrad fährt, da kann man mit dem Bacchetta auch fahren und im Gegensatz zum Rennrad sind die Wegemöglichkeiten mit dem Giro um einiges Umfangreicher.
Etwas Angst hatte ich vor dem Klapplenker, welcher sich jedoch als völlig problemlos und angenehm entpuppte. Das Vorklappen erleichtert das Auf- und Absteigen (ginge jedoch auch ohne Probleme wenn der Lenker fest wäre) und bietet den Vorteil der sehr individuellen Anpassung an den Fahrer.
Die Testrunde fuhr ich mit dem Bacchetta gute 4 km schneller im Schnitt und am Berg spielt das Giro sein Potenzial voll aus. Leichter bin ich noch mit keinem anderen Rad die Berge hochgeklettert. In wie weit sich das ändert wenn das Rad auch eine „Vollausstattung“ hat kann ich an dieser Stelle nicht sagen.
Den Test mit Gepäck konnte ich leider nicht durchführen mangels einer geeigneten Möglichkeit der Gepäckbefestigung. Aber das ist an diesem Rad eh mit etwas Herausforderung verbunden. Einfach mal schnell einen x-beliebigen Gepäckträger montieren ist nicht. Das liegt an der Sitzgeometrie. Ein großer Vorteil der Bacchetta Räder ist ja der in der Länge verstellbare Sitz, welcher das Einstellen auf verschiedene Fahrergrößen zum Kinderspiel macht. Das Umstellen von meiner Größe auf die Größe meiner Tochter dauerte keine zwei Minuten. Keine Kette kürzen oder verlängern, kein Ausleger muss verschoben werden, perfekt! Aber, ein Nachteil bei der Gepäckträgermontage (aber da fällt mir sicher noch ne gute Lösung ein).
Fazit: Das Bacchetta Giro 26 ATT ist ein echter GT. Ein sehr schneller und sportlicher Tourer. Der Sitz ist sehr bequem, reicht jedoch nach meinem Empfinden nicht ganz an den Flux-Sitz heran was den Sitzkomfort angeht. Jedoch kompensiert er sehr gut die fehlende Federung. Als angenehm empfand ich an dem Sitz auch, dass er keine feste „Vorgabe“ der Sitzhaltung gibt. Durch das Mesch passt sich der Sitz dem an, wie man gerade sitzt. Man kann ruhig Mal etwas rauf oder runter rutschen.
Das Handling des Giros ist hervorragend und auch wenn man es nicht glauben mag bei einem 26“ Vorderrad, aber das Giro ist unsagbar wendig im Straßenverkehr. Selbst sehr enge Kehren meistert das Rad mit Bravur.
Der Verzicht auf Kettenschutzrohre ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, man spart sich auf diese Weise einige Reibungsverluste und Fahrgeräusche. Möglich wird das durch die eng am Rahmen geführte Kette die in keiner Situation im Weg ist.
Die Sitzposition ist entspannt, wenn auch nicht ganz so wie beim Flux S 900. Dasselbe gilt auch für die Arm/Hand Position.
Das einzig Gemeinsame bei den beiden Rädern ist der Aerolenker welcher bei beiden Rädern nicht mit den Knien in Konflikt kommt (wie ich es von anderen Rädern mit UDK-Lenkern kenne). Ansonsten muss man für sich entscheiden was einem „besser“ passt.
Ich weiß nicht wie meine Entscheidung ausfiele wenn ich in einer Gegend ohne Berge leben würde, aber die Berggängigkeit hat mich echt überzeugt. Über Design kann man ja bekanntlich streiten, lohnt aber nicht. Das Bacchetta polarisiert sehr. Man findet das Design entweder wirklich toll oder aber nicht. Mir gefällt es sehr gut und es ist wie der Ritt auf einem Hexenbesen.
In den nächsten Tagen werde ich das Rad bei Patric vom Radium bestellen und dann der Dinge harren welche noch kommen werden……..
Und hier nun, wie immer, Bilder:
Letztes Wochenende war es nun so weit, ich konnte zwei Tage lang den zweiten Kandidaten auf meiner „daswürdepassen“ Liste fahren, das Giro 26 ATT von Bacchetta.
Auch dieses Rad wurde mir vom Radium in Konstanz zur Verfügung gestellt, wie vor 14 Tagen das Flux S900. Genau mit diesem sollte ich es nun auch vergleichen da ich mich genau zwischen diesen beiden Rädern entscheiden muss. Vorweg, diese beiden Räder lassen sich nicht vergleichen. Klar, technisch geht das schon, aber es sind zwei sehr unterschiedliche Gefühle beim Fahren der beiden Räder. So sollte man meine Aussagen nicht als Wertung verstehen sondern eher als ein subjektives Empfinden.
Der erste große Unterschied zwischen den beiden Testrädern war der, das Flux bekam ich in „Vollaustattung“, also mit Nabendynamo, Lichtanlage, Seitenständer, Schutzblechen und Gepäckträger zur Verfügung gestellt, das Giro „nackt“. Das machte den Vergleich nicht ganz einfach.
Fühlte man sich auf dem Flux eher wie auf einer Harley, so wird einem beim Bacchetta schon auf den ersten Metern klar, hier ist ein „Grand Turismo“ am Start. Die Sitz- und Lenkerposition ist eindeutig sportlicher. Schon die gut 10 cm mehr an Sitzhöhe lassen sich das Rad ganz anders anfühlen. Einen großen Unterschied machen auch die 26“ Räder. Das Giro beschleunigt ungemein und der Vortrieb wird erst durch die eigene Kraftgrenze gebremst.
Das Handling mit dem verhältnismäßig leichten Rad ist grandios. Das Tragen ist jedoch etwas schwerer als beim Flux, der Euromesh-Sitz lässt sich nicht ganz so schön und fest greifen wie der Sitz am Flux.
Stichwort Euromesh-Sitz. Das Giro ist komplett ungefedert! Nun sollte man meinen, ein ungefedertes Liegerad im Alltag ist nicht das „Pralle“, aber ich war sehr überrascht. Schon bei meiner Probefahrt auf der SPEZI war ich sehr erstaunt. Nach einigen überfahrenen Unebenheiten schaut man verwundert nach ob das Rad nicht doch gefedert ist. Das liegt genau an besagtem Euromesh-Sitz. Ein Zwitter aus Schalen- und Spannsitz. Diese Konstruktion verbindet die Vorteile beider Sitzkonzepte auf wunderbarer Art und Weise. Die Belüftung des Rückens ist um Klassen besser als auf jedem Schalensitz, durch die Bespannung fängt der Sitz starke Stöße sehr gut ab ohne am Berg den bekannten „Schaukelpferd – Effekt“ zu haben und trotzdem baut er schön schmal.
Die großen 26“ Felgen erledigen den Rest der (nicht vorhandenen) Federung. Die Felgen machen eh einiges aus. Schlaglöcher werden souverän überfahren, Bordsteinkannten an Ein- und Ausfahrten schmerzlos erklommen. Selbst mein Test über Feldwege verlief zu meiner eigenen Überraschung sehr gut. Klar, es ist im Komfort kein Vergleich zu einem vollgefederten Flux welches sänftenartig über alles hinweggleitet (außer Bordsteinkannten, da setzen die 24 Zöller einfach Grenzen). Aber man kann gut im Alltag damit leben wenn das bevorzugte Terrain die Strasse oder der gut ausgebaute Radweg ist. Da, wo das ungefederte Tourenrad fährt, da kann man mit dem Bacchetta auch fahren und im Gegensatz zum Rennrad sind die Wegemöglichkeiten mit dem Giro um einiges Umfangreicher.
Etwas Angst hatte ich vor dem Klapplenker, welcher sich jedoch als völlig problemlos und angenehm entpuppte. Das Vorklappen erleichtert das Auf- und Absteigen (ginge jedoch auch ohne Probleme wenn der Lenker fest wäre) und bietet den Vorteil der sehr individuellen Anpassung an den Fahrer.
Die Testrunde fuhr ich mit dem Bacchetta gute 4 km schneller im Schnitt und am Berg spielt das Giro sein Potenzial voll aus. Leichter bin ich noch mit keinem anderen Rad die Berge hochgeklettert. In wie weit sich das ändert wenn das Rad auch eine „Vollausstattung“ hat kann ich an dieser Stelle nicht sagen.
Den Test mit Gepäck konnte ich leider nicht durchführen mangels einer geeigneten Möglichkeit der Gepäckbefestigung. Aber das ist an diesem Rad eh mit etwas Herausforderung verbunden. Einfach mal schnell einen x-beliebigen Gepäckträger montieren ist nicht. Das liegt an der Sitzgeometrie. Ein großer Vorteil der Bacchetta Räder ist ja der in der Länge verstellbare Sitz, welcher das Einstellen auf verschiedene Fahrergrößen zum Kinderspiel macht. Das Umstellen von meiner Größe auf die Größe meiner Tochter dauerte keine zwei Minuten. Keine Kette kürzen oder verlängern, kein Ausleger muss verschoben werden, perfekt! Aber, ein Nachteil bei der Gepäckträgermontage (aber da fällt mir sicher noch ne gute Lösung ein).
Fazit: Das Bacchetta Giro 26 ATT ist ein echter GT. Ein sehr schneller und sportlicher Tourer. Der Sitz ist sehr bequem, reicht jedoch nach meinem Empfinden nicht ganz an den Flux-Sitz heran was den Sitzkomfort angeht. Jedoch kompensiert er sehr gut die fehlende Federung. Als angenehm empfand ich an dem Sitz auch, dass er keine feste „Vorgabe“ der Sitzhaltung gibt. Durch das Mesch passt sich der Sitz dem an, wie man gerade sitzt. Man kann ruhig Mal etwas rauf oder runter rutschen.
Das Handling des Giros ist hervorragend und auch wenn man es nicht glauben mag bei einem 26“ Vorderrad, aber das Giro ist unsagbar wendig im Straßenverkehr. Selbst sehr enge Kehren meistert das Rad mit Bravur.
Der Verzicht auf Kettenschutzrohre ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, man spart sich auf diese Weise einige Reibungsverluste und Fahrgeräusche. Möglich wird das durch die eng am Rahmen geführte Kette die in keiner Situation im Weg ist.
Die Sitzposition ist entspannt, wenn auch nicht ganz so wie beim Flux S 900. Dasselbe gilt auch für die Arm/Hand Position.
Das einzig Gemeinsame bei den beiden Rädern ist der Aerolenker welcher bei beiden Rädern nicht mit den Knien in Konflikt kommt (wie ich es von anderen Rädern mit UDK-Lenkern kenne). Ansonsten muss man für sich entscheiden was einem „besser“ passt.
Ich weiß nicht wie meine Entscheidung ausfiele wenn ich in einer Gegend ohne Berge leben würde, aber die Berggängigkeit hat mich echt überzeugt. Über Design kann man ja bekanntlich streiten, lohnt aber nicht. Das Bacchetta polarisiert sehr. Man findet das Design entweder wirklich toll oder aber nicht. Mir gefällt es sehr gut und es ist wie der Ritt auf einem Hexenbesen.
In den nächsten Tagen werde ich das Rad bei Patric vom Radium bestellen und dann der Dinge harren welche noch kommen werden……..
Und hier nun, wie immer, Bilder:
| Sicht vom Güterhof in Schaffhausen aus. |
| Sehr aufgeräumte Zugführung |
| Kein Zug ist im Weg |
| einfach ohne Worte |
| Feldwegtest: Also bitte keine 30 KM, aber Mal ein Stück ist ganz OK |
| Der für mich leider etwas zu kurze Rahmen macht sich durch den ganz nach hinten geschobenen Sitz bemerkbar. Aber es gibt den Rahmen ja auch eine Nummer größer ... |
| Fein, oder? |
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